Donnerstag, 25. Dezember 2014

Extremwetter: Zahl der Naturkatastrophen sinkt 2013 auf Zehn-Jahres-Tief


Die Zahl der Naturkatastrophen ist im vergangenen Jahr so niedrig gewesen wie seit zehn Jahren nicht mehr. Das geht aus dem «Weltkatastrophenbericht 2014» hervor, den die Föderation der Rotkreuz- und Roter-Halbmond-Gesellschaften (IFRC) am Donnerstag in Genf veröffentlichte. Demnach wurden im vergangenen Jahr 337 Naturkatastrophen gezählt, fast die Hälfte des Höchststandes 2005. Die Zahl der Toten lag bei 22'452 und damit deutlich unter dem Durchschnitt des Jahrzehnts von 97'954 Opfern.
Am meisten Menschen kamen demnach bei Überschwemmungen um, gefolgt von Stürmen. Die beiden grössten Naturkatastrophen waren der Taifun «Haiyan», der im November 2013 auf den Philippinen 7986 Menschen tötete, gefolgt von den Überschwemmungen infolge des Monsuns im Juni in Indien mit 6054 Todesopfern.

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