Donnerstag, 1. Juni 2017

Warum das Klimaabkommen keinen Sinn macht

Björn Lomborg hat es nachgerechnet: Alle bisherigen zusagen zum Klimapakt sorgen bis 2030 zu einer Absenkung der Globaltemperatur um 0,05 °C gegenüber dem, wenn man nichts unternimmt.

Hier der Graph dazu:



Wohlgemerkt, wenn die USA mitmacht.

Obama hat eine Reduzierung des CO2-Ausstoßes um 26-28% bis 2025 zugesagt. das käme einer De-Industrialisierung Amerikas gleich. Oder im Umkehrschluss einer Verspargelung der USA durch Windräder. Leider haben die Keine Nachbarn, die den Windstrom abpuffern können wie bei uns.

Zur Zeit tragen Wind und Strom ca. 1% zum Gesamtenergieverbruch der USA bei.

Ob die USA mitmacht oder nicht, das geht im statistischen Rauschen unter.

Mittwoch, 31. Mai 2017

Die USA ist der Saubermann bei CO2 Reduktionen

Die USA hat ihre CO2-Emissionen seit 2007 um 12% gesenkt.

graph of U.S. energy-related carbon dioxide emissions, as explained in the article text
Quelle:

https://www.eia.gov/todayinenergy/detail.php?id=26152

Das geschah durch Energieeinsparungen und Verwendunng von Erdgas. Diese Absenkung entspricht dem, was Deutschland jährlich ausstößt. Es wird eine weitere Absenkung angenommen.

Deutschland hat seit 2007 den CO2-Ausstoß um ca. 5% reduziert. Seit 8 Jahren keine CO2-Absenkung mehr.



Quelle: Umweltbundesamt.

Die Reduzierung seit 1990 liegt am Abbau uneffizienter Industriezweige in der ehemaligen DDR.
Letztes Jahr sind die Emissionen wieder um 4 Millionen Tonnen angestiegen. Nach Abschaltung der letzten CO2-freien Atommeiler ist mit einem weiteren Anstieg zu rechnen.

Die Energiewende kostet Deutschland ca. 50 Milliarden € pro Jahr. Der Strompreis seit 2000 hat sich verdreifacht. Während bei der Stomerzeugung der Anteil der Erneuerbaren Energien je nach Windstärke recht hoch ist, liegte der Anteil von Photovoltaik und Windkraft am Gesamtenergieverbrauch Deutschlands nur bei ca. 3%.

Primärenergieverbrauch in Deutschland 2016 (13.427 PJ*); Quelle: Arbeitsgemeinschaft Energiebilanzen (AGEB), Arbeitsgruppe Erneuerbare Energien-Statistik (AGEE-Stat)


Quelle: Bundeswirtschaftsministerium

Die Frage lautet: Warum wird davon nichts in den Medien berichtet?



Sonntag, 14. Mai 2017

Es gibt mehr Wälder auf der Welt als wir dachten

Ich hatte schon von mehreren Untersuchungen berichtet, die während der Zeit der Satellitenbeobachtungen eine Zunahme der Biomasse auf der Erde berichtet hatten.

Nun gingen Wissenschaftler noch einen Schritt weiter und verglichen die Satellitenaufnahmen von Waldflächen in Trockengebieten mit den Zuständen vor Ort, also indem sie anhand von hochauflösenden Google Earth Fotos die entsprechenden Gegenden genauer untersuchten. Aufgrund von 200.000 untersuchten Gebieten kamen sie zum Schluss, dass es auf der Erde 467 Millionen Quadratkilometer, also ungefähr 9% mehr Waldfläche gibt, als bisher angenommen.

Die Arbeit von Bastin et al wurde kürzlich in der Zeitschrift Science veröffentlicht.



Damit ließe sich auch zum Teil die Tatsache erklären, dass sich in der Atmosphäre nur halb soviel CO2 befindet, als von Menschen aus fossilen Quellen hinzugefügt wird. Erhöhte Konzentrationen von CO2 führen in Gewächshäusern zu verstärkten Wachstum. Gleichzeitig wird dabei der Wasserbedarf verringert, oder andersherum, die Pflanzen wachsen auch noch bei verringerter Wasserzufuhr.

Können Windkraft und Photovoltaik den Verbrauch an fossilen Brennstoffen entscheidend verringern?


Hier sehen wir eine Grafik der International Energy Association erstellt im Jahre 2016:
https://s3.amazonaws.com/jo.nova/graph/energy/renewables/world-energy-iea-global-2016.gif
Einige interessante Erkenntnisse:
  • Erneuerbare Energien sind großteils Holz, Pflanzenabfälle, Torf, Biogas und Dung von Rindern und Kamelen. Sie machen rund 10% des Energieverbrauchs unserer Erde aus.
  • Wasserkraft liefert um die zweieinhalb Prozent.
  • Andere Erneuerbare, nämlich Erdwärme, Wind, Sonne und Gezeiten tragen zusammen nur etwas mehr als ein Prozent zum Energieverbrauch bei.
Jährlich wächst der Energiebedarf unserer Erde um ca. 2%. Das liegt nicht an uns reichen Industrienationen. Auch Menschen aus anderen Ländern wollen etwas besser leben und nicht mehr in einer verrauchten, dunklen Hütte wohnen.

Wollten wir diesen Zuwachs an Energiebedarf mit Windkraft decken, müssten jährlich 350,000 neue 2 MW-Windräder gebaut werden.

Zur Zeit gibt es weltweit 341,320 Windturbinen.

Öfter hören wir, dass an bestimmten Tagen in Deutschland die gesamte Energie aus Erneuerbaren Energien erzeugt wurden. Doch hierbei handelt es sich um den Stromverbrauch. Der macht nur ein Fünftel des ganzen Energiebedarfs aus.

Am Primärenergiebedarf Deutschlands hat laut Bundeswirtschaftsmnisterium Photovoltaik einen Anteil von 1% und Windkraft 2,1%. Interessanterweise waren es im Vorjahr noch 2,4% bei der Windkraft. Hatten wir 2016 eine Flaute?

Hier die aktuelle Grafik:

Primärenergieverbrauch in Deutschland 2016 (13.427 PJ*); Quelle: Arbeitsgemeinschaft Energiebilanzen (AGEB), Arbeitsgruppe Erneuerbare Energien-Statistik (AGEE-Stat)

Anzumerken wäre, dass unter Biomasse auch das traditionelle Heizen mit Holz, Hackschnitzel und Pellets fällt.




Samstag, 25. Februar 2017

Sonntag, 19. Februar 2017

Im Winter nicht viel Erneuerbares...

Keine Sonne und kein Wind - das gibt es im Winter in Deutschland oft. Und deshalb müssen die gutem alten Kohlekraftwerke und Kernkraftwerke herhalten.

Demnächst stehen die Kohlekraftwerke ganz allein da - wenn ab 2022 die restlichen Kernkraftwerke abgeschaltet sind.

Wobei es bei uns Menschen gibt, die auch noch die ganzen Kohlekraftwerke schließen wollen. Weil es im Winter mit Kerzen viel gemütlicher ist.



Wahrscheinlich sollten sie mal öfter bei der Agora Energiewende nachschauen.

In der Arktis ist es heute so warm wie vor siebzig Jahren


Hier die Temperaturkurve des Britischen Wetterdienstes:


Da haben die Eisbären ja nochmal Glück gehabt.